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Wo spricht man Englisch?

Heute wird diese Sprache auf sechs Kontinenten gesprochen. Dazu gehören die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Australien, Irland, Neuseeland und verschiedene kleinere Inseln in der Karibik und dem Pazifischen Ozean.

Klassifikation der englischen Sprache: anglofriesische Sprachengattung, westgermanisch e Sprachenuntergruppe, germanische Sprachengruppe, nordeuropäischer Sprachenzweig, indoeuropäische Sprachenfamilie, indouralischer Sprachenstamm. Grammatische Struktur und Grundwortschatz germanisch; Wortschatz und Wortbildung auch wesentlich von romanischen Einflüssen geprägt

Englisch gehört zur Gruppe der indogermanischen Sprachen. Die Sprachen dieser Gruppe wiesen ursprünglich sehr stark flektierende Merkmale auf. Alle indogermanischen Sprachen weisen diese Charakteristik bis heute mehr oder minder auf. In allen diesen Sprachen besteht jedoch eine Tendenz weg von flektierenden und hin zu isolierenden Formen. Englisch hat sich im Laufe seiner Entwicklung im Wesen stark gewandelt, so zeigte sich die Tendenz weg von flektierenden und hin zu isolierenden Formen besonders stark. Heute trägt die englische Sprache überwiegend isolierende Züge.

Heute hat sich Englisch durch die weite Verbreitung in viele Dialekte aufgeteilt. Viele europäische Sprachen bilden auch völlig neue Begriffe auf Basis der englischen Sprache, besonders in den Bereichen Informatik und Wirtschaft. Hier spricht man oft über Denglisch (Deutsch und Englisch) oder Franglais (Französisch und Englisch).

Durch die weltweite Verbreitung der englischen Sprache hat diese in verschiedenen Gegenden zahlreiche Varianten entwickelt.

Nationalsprache Englands

Englisch ist die Nationalsprache Englands . Von dort aus breitete sie sich in alle Teile Großbritanniens und in die ehemaligen britischen Kolonien aus, wo inzwischen wesentlich mehr Englischsprecher leben, als in England selbst. Englisch ist Staatssprache in den folgenden Staaten. In Klammern ist die Zahl der Muttersprachler.

  • Antigua und Barbuda
  • Australischer Bund 16 Millionen
  • Bahamas
  • Barbados 13.000
  • Belize
  • Botsuana
  • Dominica
  • Fidschi 15.000
  • Gambia
  • Ghana
  • Grenada
  • Guyana
  • Indien 320.000
  • Irland 4 Millionen
  • Jamaika
  • Kamerun
  • Kanada 17,1 Millionen
  • Kenia
  • Kiribati 340
  • Lesotho
  • Liberia 69.000
  • Malawi 16.000
  • Malta 2.400
  • Marshallinseln
  • Mauritius 3.000
  • Mikronesien 3.500
  • Namibia 11.000
  • Nauru 560
  • Neuseeland 3 Millionen
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Palau 20.000
  • Papua-Neuguinea 50.000
  • Philippinen etwa 40.000 (meist US-Amerikaner)
  • Ruanda
  • Salomonen
  • Sambia 41.000
  • Samoa
  • Seychellen 1.600
  • Sierra Leone
  • Simbabwe 375.000
  • Singapur 227.000
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • Südafrika 3,5 Millionen
  • Swaziland
  • Tansania
  • Tonga
  • >Trinidad und Tobago
  • Tuvalu
  • Uganda
  • Vanuatu 1.900
  • Vereinigtes Königreich 55 Millionen
  • Vereinigte Staaten von Amerika 210 Millionen

Weiterhin wird Englisch in vielen Staaten, die früher britische Kolonien waren oder unter britischem Einfluss standen, neben einheimischen Sprachen als Staatssprache oder Verkehrssprache verwendet. Englisch dient als Verkehrssprache in folgenden Ländern: In diesen Ländern sind tiefere englische Sprachkenntnisse aber meist auf die gebildeteren Schichten der Bevölkerung begrenzt.

  • Gibraltar
  • Hongkong
  • Israel
  • Malaysia
  • St. Martin
  • Somalia
  • Zypern

Die Entstehung der Englischen Sprache lässt sich wie folgt einordnen:

  • Altenglisch von: 450-1150
  • Mittelenglisch von: 1150-1500
  • Frühneuenglisch von: 1500-1700
  • Neuenglisch von: 1700-Heute

Englisch gehört zu Gruppe der germanischen Sprachen und ist eng verwandt mit dem Friesischen, Deutschen und Niederländischen (Holländisch und Flämisch). Durch die Mischung der germanischen Sprachen Anglisch, Sächsisch und Friesisch entstand nach der Einwanderung der Germanen auf die britische Hauptinsel in der Zeit von 449 bis 1066 das Angelsächsische oder Altenglische . Dabei gab es bereits erste Einflüsse des Lateinischen, das von den lateinisch-keltischen Einwohnern Britanniens bis dahin gesprochen wurde. Vor allem aber gab es in dieser Zeit infolge der politischen Vorgänge skandinavische Eintragungen in die altenglische Sprache.

Nach der Invasion der Normannen aus Frankreich 1066 gelangten immer mehr romanische Elemente in die angelsächsische Volkssprache. Das Normannische, ein Dialekt des Französischen, brachte in erheblichem Maße seinen Wortschatz ein, womit die Ausdrucksmöglichkeiten und die Variationsbreite der entstehenden englischen Sprache wesentlich vergrößert wurden. Ihr grammatische Grundgerüst blieb jedoch unverändert germanisch. So entstand in der Zeit von 1066 bis 1450 das Mittelenglische . Die Entwicklung vom Mittelenglischen hin zum modernen englischen Sprache begann am Anfang des 15.

Jahrhunderts. Drei Faktoren waren dafür verantwortlich: die immer stärker werdende Wichtigkeit des Londoner Englisch, die Erfindung des Drucks und die Verbreitung neuer Lerntheorien. Die Renaissance in England brachte eine Vielzahl an Gelehrten hervor, deren Fachgebiet fremde Sprachen waren, besonders Griechisch und klassisches Latein. Ihre liberale Haltung Sprache gegenüber machte die Einführung großen Anzahl neuer Worte ins Englische möglich. Wissenschaftler datieren den Beginn der modernen englischen Sprache auf die Zeit um 1500. Die Sprache wurde ab diesem Zeitpunkt durch die Arbeit von Grammatikern und die Herausgabe von Wörterbüchern standardisiert. Die folgenden Veränderungen und Verschiebungen in der Bedeutung, der Aussprache und der Grammatik führten schließlich zum Neuenglischen , das nochmals in Frühneuenglisch von 1450 bis 1660 und Neuenglisch ab etwa 1660 bis heute unterteilt wird und seitdem zwar an Umfang stark zugenommen, die Strukturen aber weitgehend stabil beibehalten hat.

Durch den Gebrauch als Verkehrssprache entstand durch Vereinfachung, Missverständnisse und Eintrag aus anderen Sprachen eine Vielzahl von Varianten , das Pidgin-Englisch. Je nach Region handelt es sich dabei um Mischungen mit Chinesisch, Polynesisch oder afrikanischen Sprachen, wobei die Grammatik meist extrem vereinfacht ist und je nach Variante ein geringer bis sehr großer Anteil an Fremdwortschatz die englischen Wörter ersetzt. Diese Entwicklung findet aber außerhalb der Entwicklung der Hauptlinie der englischen Sprache statt, obwohl die Verbeitung von Pidgin-Varianten in Asien und Afrika stark zunimmt. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurde der Wortschatz des Englischen immer mehr erweitert um die den Entwicklungen in Wissenschaft und Technik gerecht werden zu können.

Auf Grund der starken Verbreitung von Englisch haben sich zahlreiche Sprachvarianten entwickelt. So unterscheidet man heute nicht nur zwischen Britisch und Amerikanisch, sondern auch zwischen dem Englisch Australiens, Hong Kong-Englisch, dem Englisch Indiens, Kanadisch-Englisch, dem Englisch Südafrikas usw

Folgende Sprachvarianten werden in der Englischen Sprache unterschieden:

  • Afroamerikanisches Englisch
  • Amerikanisches Englisch
  • Australisches Englisch (auch "Strine")
  • Britisches Englisch
  • Hawaiisches Englisch
  • Hiberno-Englisch (in Irland )
  • Hongkong-Englisch
  • Indisches Englisch
  • Jamaikanisches Englisch
  • Kanadisches Englisch
  • Karibisches Englisch
  • Liberianisches Englisch
  • Malaysisches Englisch (auch Manglish )
  • Neuseeländisches Englisch
  • Philippinisches Englisch
  • Schottisches Englisch
  • Scots
  • Singapurisches Englisch (auch Singlish )
  • Südafrikanisches Englisch
  • Walisisches Englisch

Durch ihre weite Verbreitung und ihr Status als Weltsprache, der sich natürlich innerhalb der vergangenen 50 Jahre durch den zunehmenden Prozeß der Amerikanisierung unserer Gesellschaft noch verstärkt hat, ist die englische Sprache gerade für uns von großer Bedeutung.

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